Zwanzig Spieler aus einer eingefügten Liste statt aus zwanzig Formularen — mit Duplikat-Abgleich, Eltern-Einladung unter 14 und Gästen fürs Probetraining.
Zwanzig Spieler in einem Zug statt zwanzig Formulare — und danach die Frage, wer eigentlich ein Login bekommt.
Der Kader ist die erste Hürde jeder Vereins-App, und die meisten scheitern genau hier: Wer zwanzig Kinder einzeln eintippen soll, macht das an einem Abend nicht und danach nie wieder. Deshalb fängt Kaderheld an einer anderen Stelle an — bei der Liste, die du ohnehin schon hast.
Du kopierst deine bestehende Aufstellung — aus Excel, aus einer Mail, aus einer Notiz auf dem Handy — und fügst sie in ein Feld ein. Kaderheld zerlegt sie in Zeilen und zeigt dir eine Vorschau, in der du jede Zeile noch korrigieren kannst: Vorname, Nachname, Geburtsjahr, Rückennummer.
Die Vorschau ist nicht Deko, sondern der eigentliche Punkt der Sache. Dort siehst du vor dem Anlegen zwei Dinge, die man sonst erst hinterher merkt: wer eine eigene Einladung bekommt und wer über die Eltern läuft — und ob jemand schon im System ist.
„Michael Huber" gibt es in einem größeren Verein zweimal, und in der U16 steht möglicherweise derselbe Michael, der letzte Saison in der U15 war. Kaderheld gleicht die eingefügten Zeilen gegen die vorhandenen Personen ab und schlägt Treffer vor. Du entscheidest je Zeile: dieselbe Person, oder doch eine neue.
Das klingt nach Kleinkram und ist der Unterschied zwischen einer Datenbank, in der die Laufbahn eines Spielers zusammenhängt, und einer, in der derselbe Mensch dreimal steht und die Statistik nichts mehr wert ist.
In Österreich darf sich ein Kind unter 14 Jahren nicht ohne Zustimmung des Erziehungsberechtigten selbst bei einem Dienst anmelden. Kaderheld setzt das im Code um, nicht im Kleingedruckten: Unter 14 gibt es kein eigenes Login. Das Kind bekommt ein Profil im Kader, eingeladen wird ein Elternteil — und erst wenn dieser bestätigt, entsteht die Verbindung und er kann für sein Kind zu- und absagen.
Ab 14 bekommt der Spieler seine Einladung selbst. Beides mischt sich in einer Mannschaft problemlos, und du siehst schon in der Vorschau, welcher Weg fĂĽr welche Zeile gilt.
Ein Kader funktioniert vollständig, ohne dass ein einziger Spieler sich registriert. Du legst alle an und pflegst die Zu- und Absagen selbst — genau wie auf dem Zettel, nur dass Aufstellung, Statistik und Spielberichte daran hängen. Einladungen verschickst du dann nach und nach an die, bei denen es Sinn ergibt.
Das ist der realistische Weg in einer Mannschaft, in der drei Spieler technikbegeistert sind und fĂĽnfzehn nicht.
Ein Kind kommt zum Schnuppern, ein Spieler aus der Nachbarmannschaft hilft beim Testspiel aus. Solche Leute gehören nicht dauerhaft in den Kader — sonst tauchen sie ein Jahr später noch in der Statistik auf. Kaderheld führt sie deshalb als Gäste mit einem Zeitraum. Rufst du die Gastfunktion direkt aus einem Termin auf, ist der Zeitraum schon auf diesen Tag vorbelegt.
Ein Abgang wird nicht gelöscht, sondern beendet. Vergangene Spiele, Aufstellungen und Tore bleiben vollständig erhalten — die Historie des Vereins gehört nicht dem aktuellen Kader. Was aber gelöst wird, sind die Zuordnungen, die sonst ins Leere zeigen: künftige Termine, Plätze in kommenden Aufstellungen, Einträge in Verteilern.
Zwei Dinge löst Kaderheld ausdrücklich nicht still, sondern meldet sie dir: die Kapitänsbinde und offene Aufgaben. Wer die Binde bekommt, ist keine Rechenaufgabe — das entscheidest du.
Ein Trainer übernimmt im Sommer eine U13 mit 18 Kindern. Er hat eine Excel-Liste vom Vorgänger: Name, Geburtsjahr, Telefonnummer der Eltern.
Er kopiert die Namensspalte samt Jahrgängen in Kaderheld. In der Vorschau erkennt der Abgleich neun Kinder wieder, die schon im Verein waren — er hakt sie ab, damit ihre Vorsaison erhalten bleibt. Neun sind neu. Alle 18 sind unter 14, also lädt er die Eltern ein, nicht die Kinder. Nach zwanzig Minuten steht der Kader; die Eltern trudeln über die Woche ein. Die drei, bei denen die Mailadresse nicht stimmt, pflegt er weiterhin selbst — das kostet ihn pro Termin drei Klicks und niemanden eine Diskussion.
Abgrenzung: Hier geht es um Menschen ins Team bekommen. Was du danach mit ihnen planst, steht unter Termine und Zusagen; die vereinsweite MitgliederfĂĽhrung inklusive Rollen unter Mitgliederverwaltung. ZurĂĽck zum Ăśberblick fĂĽr Trainer.
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