Zu- und absagen, Abwesenheit melden, Fotos beisteuern, Statistik und Beiträge nachschlagen — und die Grenzen, die bewusst gezogen sind.
Zusagen, abmelden, Fotos beisteuern, Zahlen nachschlagen: die Funktionen, die dir als Spieler offenstehen — und die Grenzen, die bewusst gezogen sind.
Kaderheld trennt zwei Dinge sauber: verwalten und teilnehmen. Kader zusammenstellen, Termine anlegen, die Elf aufstellen, Beiträge ausschreiben — das macht die Team-Leitung. Alles, was danach kommt, machst du selbst, und zwar ohne jemanden zu fragen.
Die häufigste Handlung, deshalb liegt sie direkt in der Terminzeile: zwei beschriftete Knöpfe, Daumen hoch und Daumen runter. Ein Tipp genügt, es gibt kein Formular und keine Bestätigungsseite.
Die selteneren Antworten liegen dahinter, hinter den drei Punkten: Vielleicht, anderes Team und zurück auf offen. Was du gesetzt hast, bleibt immer sichtbar, auch wenn es im Ausklappmenü liegt.
Bei Spielen brauchst du für eine Absage einen Grund. Ein Satz reicht, aber leer geht nicht — beim Training schon. Wer am Sonntag fehlt, kostet den Trainer eine Umstellung; er soll wenigstens wissen, warum.
Trainings und Spiele starten unterschiedlich. Deine Mannschaft legt pro Terminart fest, ob alle automatisch als dabei gelten und sich abmelden, oder ob jeder aktiv zusagen muss. Üblich ist: Training abmelden, Spiel anmelden.
Zwei Wochen Urlaub, ein Kreuzbandriss, Prüfungswoche: Es wäre unsinnig, zwölfmal einzeln abzusagen. Du meldest stattdessen einen Zeitraum mit einem Grund — krank, verletzt, Urlaub, Schule oder Beruf, sonstiges.
Die App setzt daraufhin alle Trainings, Spiele und Turniere in diesem Fenster automatisch auf abgesagt, und zwar über alle deine Mannschaften hinweg. Kommt in dieser Zeit ein neuer Termin dazu, wird er gleich mitberücksichtigt.
Wichtig für dich: Diese Absagen sind standardmäßig statistik-neutral. Sie ziehen deine Zusagequote nicht nach unten — sonst würde die App bestrafen, was sie eigentlich belohnen will. Ob ein bestimmter Grund doch zählt, entscheidet deine Mannschaft.
Getränkekiste, Trikots waschen, Bälle und Hütchen: Wenn deine Mannschaft solche Dienste in der App führt, siehst du deine auf der Startseite — mit Termin, Bezeichnung und einem Häkchen. Erledigt heißt erledigt; die Team-Leitung muss niemanden mehr fragen.
Zugeteilt wird entweder fest oder reihum, und die Reihum-Verteilung achtet darauf, dass nicht immer dieselben drei drankommen. Daneben gibt es Aufrufe, bei denen sich jeder freiwillig melden kann — die richten sich meist an Eltern, stehen aber auch dir offen.
Jeder Termin hat ein Album, und jedes aktive Mitglied der Mannschaft darf hochladen — nicht nur die Team-Leitung. Bilder werden beim Hochladen automatisch gedreht und verkleinert; Videos vom iPhone rechnet die App im Hintergrund in ein Format um, das jeder Browser abspielt.
Personen lassen sich markieren, und ein Bild lässt sich der Situation zuordnen, zu der es gehört — bei einem Tor markiert die App Torschütze und Assistgeber gleich mit. Zwei Grenzen dabei:
Alben sind nicht öffentlich. Wer nicht zum Team gehört, kommt auch mit dem Link nicht hinein.
Einsätze, Tore samt Elfmetertreffern, Vorlagen, gelbe, gelb-rote und rote Karten, Ein- und Auswechslungen. Das Ganze über einen Zeitraum, den du selbst wählst — laufende Saison, Vorsaison, zwölf Monate oder die gesamte Laufbahn.
Die Saison beginnt dabei im Juli, nicht „vor zehn Monaten". Im Frühjahr hätte eine Monatsrechnung sonst die halbe Vorsaison mitgezählt.
Unter „Meine Beiträge" stehen deine Forderungen: Mitgliedsbeitrag, Trainingslager, Ausrüstung, Turnierbeitrag — jeweils mit Betrag, Fälligkeit und Status. Dazu die Bankverbindung deines Vereins und der Verwendungszweck, den du mit einem Tipp kopierst und ins Online-Banking einfügst.
Bezahlt wird per Überweisung, nicht in der App. Das ist eine bewusste Entscheidung: Der Kassier bucht den Eingang, und es hängt keine Zahlungsdienstleister-Gebühr am Mitgliedsbeitrag.
Team- und Vereinskanäle mit Zähler für Ungelesenes. Kein Gruppenchat mit 200 Nachrichten am Tag — eher das schwarze Brett.
Schaltet dein Trainer die Tafel live, siehst du Aufstellung und Laufwege am Telefon mit — er zieht die Magnete, bei dir bewegen sie sich.
Dein eigenes Profil darfst du selbst bearbeiten: Foto, Kontaktdaten, Angaben zu dir. Fremde Profile nicht.
Kurze Hochkant-Videos aus deinen Daten — Spieler des Monats, Geburtstag, Torjubel. Fertig zum Teilen, wenn dein Verein das Modul nutzt.
| Nicht möglich | Grund |
|---|---|
| Termine anlegen oder ändern | Der Terminplan gehört der Team-Leitung; sonst hätte die Mannschaft zwei Wahrheiten. |
| Dich selbst in die Startelf stellen | Aufstellen ist eine Trainerentscheidung. Du siehst das Ergebnis, sobald sie feststeht. |
| Für andere zu- oder absagen | Nur Erziehungsberechtigte dürfen das, und nur für ihr eigenes Kind. |
| Fremde Fotos löschen | Was jemand anderer beigesteuert hat, entfernt die Team-Leitung. |
Fabian bricht sich in der zweiten Novemberwoche das Handgelenk. Sechs Wochen Pause. Früher hieß das: in der Gruppe Bescheid geben, und danach steht er trotzdem in jeder Terminabfrage.
Er meldet stattdessen einen Zeitraum vom 12. November bis 24. Dezember, Grund „verletzt". Die App trägt für alle Trainings und die drei Spiele in dieser Zeit eine Absage ein — auch für die zwei Termine, die der Trainer erst im Dezember anlegt. Der Trainer plant von Anfang an ohne ihn.
Als Fabian Ende Dezember zurückkommt, ist seine Zusagequote unverändert bei 88 %. Die verletzungsbedingten Absagen sind gar nicht erst gewertet worden. Zwischendurch hat er das Album vom Weihnachtsturnier durchgeschaut, sich auf zwei Fotos wiedergefunden und sein Profilbild getauscht.
Abgrenzung: Diese Seite beschreibt, was du tust. Wo das alles steht und wie die Startseite aufgebaut ist, erklärt Alles an einem Ort. Bist du unter 14, macht ein Elternteil vieles davon für dich — siehe Kinder unter 14. Der Einstieg: Spieler-App im Überblick.
Zu- und absagen, Abwesenheit melden, Fotos beisteuern, Statistik und Beiträge nachschlagen — und die Grenzen, die bewusst gezogen sind.
Zu- und absagen, Abwesenheit melden, Fotos beisteuern, Statistik und Beiträge nachschlagen — und die Grenzen, die bewusst gezogen sind.
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