Für Trainer

Warum sich Kaderheld für Trainer lohnt

Was dir als Trainer abgenommen wird, vom Nachfragen bis zum Abtippen der Kaderliste. Und warum du dafür weder deinen Verein noch die WhatsApp-Gruppe brauchst.

  Freitagabend

Wer am Sonntag kann, steht in der App

Am Sonntag ist Spiel. Im Gruppenchat stehen 60 Nachrichten, darunter elf Zusagen, drei Absagen, zweimal „bin mir noch nicht sicher" und ein Daumen hoch, der alles heißen kann. Also scrollst du zurück, zählst nach und schreibst den vier, von denen nichts gekommen ist.

  • Bei jedem Spieler steht, wie es aussieht. Wer noch nicht geantwortet hat, steht auf „offen". So siehst du auf einen Blick, wer noch fehlt.
  • Erinnert wird ohne dich. Wer noch nicht geantwortet hat, bekommt eine Erinnerung. Schreiben musst du die nicht.
  • Reden bleibt deine Sache. Das Zählen fällt weg. Mit der Mannschaft sprichst du natürlich weiter selbst.
Trainer-Startseite am Handy mit den nächsten Terminen der Mannschaft

Beim Öffnen siehst du gleich die nächsten Termine.

  Abgeben

Was dir abgenommen wird

Kaum jemand wird Trainer, weil er gern Listen führt. Trotzdem geht ein guter Teil der Woche dafür drauf. Um diese vier Sachen musst du dich nicht mehr selbst kümmern.

  • Das Nachfragen. Vor dem Termin geht eine Erinnerung raus, und zwar nur an die, die noch nicht geantwortet haben.
  • Das Abtippen. Beim Kader anlegen fügst du eine vorhandene Liste ein. Zwanzig Formulare brauchst du dafür nicht.
  • Das Merken. Wer wie oft beim Training war, steht in der Statistik. Ein Heft oder dein Gedächtnis brauchst du dafür nicht mehr.
  • Das Suchen. Treffpunkt, Adresse, Anfahrt und Ergebnis stehen beim Termin. In alten Nachrichten vom Dienstag musst du nicht mehr suchen. Bei Spielen steht dort auch, wer bei den Fahrgemeinschaften mitfährt.
Terminliste mit Zusagen, Absagen und offenen Antworten je Termin
Ein Termin im Detail mit Treffpunkt, Karte und Zusagen
Alles Wichtige steht beim Termin
Teilnahme je Spieler und Termin als Tabelle
Wer wie oft da war
  Ohne Verein

Du fängst an, ohne den Vorstand zu fragen

Oft scheitert es an dem Gedanken, dass man das erst im Vorstand vorschlagen müsste. Musst du aber nicht. Wenn deine Mannschaft schon damit arbeitet, überzeugt das den Vorstand eher als jede Präsentation.

  • Deine eigene Gruppe. Bei der Registrierung bekommst du eine eigene Gruppe, in der du selbst das Sagen hast. Du legst ein Team an, fügst den Kader ein und kannst anfangen.
  • Der Verein muss nichts unterschreiben. Er muss auch gar nichts davon wissen.
  • Später übergeben. Will der Verein doch mitmachen, bietest du ihm dein Team an. Nimmt der Obmann an, gehen Mannschaft, Kader, Termine und laufende Leistungen zum Verein über. Trainer bleibst du trotzdem.
  • Es geht nichts verloren. Abtippen musst du auch nichts. Deine dann leere Gruppe landet im Archiv.
Übersicht der Mannschaften am Handy

Deine Mannschaften in deiner eigenen Gruppe.

  Aufwand

Was dich das kostet, ist ungefähr ein Abend

Die Technik ist dabei das kleinere Problem. Schwieriger ist, dass sich die Mannschaft angewöhnt, in der App zu antworten und nicht mehr in der Gruppe.

  • Eine halbe Stunde für den Kader. So lange dauert Einfügen und Prüfen. Für die Trainingsserie brauchst du zehn Minuten, alles andere lernst du nebenbei.
  • Zwei bis drei Wochen Umgewöhnung. Am besten klappt es, wenn du selbst dabei bleibst und nicht nebenher doch wieder im Chat zählst.
  • Nicht für jede Mannschaft. Zwölf Herren, die seit Jahren zusammenspielen und immer vollzählig da sind, haben wenig davon. Je mehr Leute, desto mehr bringt es. Im Nachwuchs erst recht, weil zu jedem Kind ein oder zwei Erwachsene gehören, die auch Bescheid wissen wollen.
  • Ein U14-Trainer mit 19 Kindern. Früher hat er pro Woche 25 Einzelnachrichten an Eltern und Spieler geschrieben. Jetzt gibt es eine Trainingsserie für die Hinrunde, und die Kinder sind über ihre Eltern dabei. Nachrichten schreibt er immer noch, aber da geht es jetzt um Fußball. Fürs Elterngespräch im Frühjahr hat er außerdem die Trainingsbeteiligung schwarz auf weiß und muss nicht im Gedächtnis kramen.
Kader anlegen und Spieler einladen
Spielerliste der Mannschaft
Der Kader ist angelegt
Trainer-Übersicht mit den nächsten Terminen
Deine Startseite als Trainer

Häufige Fragen

Wenn das Team zum Verein gehört, bleibt alles dort, und deine Nachfolgerin oder dein Nachfolger macht weiter. Führst du es in deiner eigenen Gruppe, gibst du es vorher an den Verein oder an einen anderen Trainer ab. Das funktioniert genauso wie beim Wechsel in den Verein.

Bitte nicht gleich alles auf einmal, daran scheitert der Anfang oft. Fang mit Terminen und Zusagen an, das merkst du schon in der ersten Woche. Aufstellung, Taktikboard und Statistik kannst du dir ein paar Wochen später anschauen. Bis dahin sind die Daten dafür sowieso schon da.

Die brauchen auch keine. Kaderheld läuft im Browser, installieren muss man nichts. Ein Spieler muss nicht einmal ein Konto haben, dann trägst du seine Zu- und Absage eben selbst ein wie bisher auf dem Zettel. Nur sehen es diesmal auch alle anderen.

Die Server stehen in Europa. Kinder unter 14 bekommen keinen eigenen Zugang. Für sie ist ein Elternteil zuständig, das vorher ausdrücklich zugestimmt hat.

Fangt mit einem Team an

Die Basis kostet nichts, und eine Kündigungsfrist gibt es nicht. Ihr legt eine Mannschaft an und schickt den Beitrittslink in eure Gruppe. Kommt der Verein später dazu, übernimmt er eure Teams, und keiner muss von vorn anfangen.

Kostenlos starten →
TOP