Für Vereine
Warum Zusagen in der WhatsApp-Gruppe untergehen, was bei Kindern unter 14 gilt und wie die Mannschaft mit einem Link in die App kommt. Die Gruppe kann zum Plaudern bleiben.
Fast jede Mannschaft hat eine WhatsApp-Gruppe, und zum Plaudern passt sie gut. Schwierig wird es, wenn darin auch Termine, Zusagen und Treffpunkte stehen. Die Uhrzeit für Sonntag ist nach zwei Tagen weit nach oben gerutscht, und wer zugesagt hat, muss jemand von Hand zusammenzählen.



In der Gruppe schreibt der Trainer am Donnerstag noch einmal allen. In der App bekommt nur eine Erinnerung, wer sich noch nicht gemeldet hat.


Im Nachwuchs geht ohnehin fast alles über die Eltern. In Kaderheld ist das fest so eingerichtet. Ein Kind unter 14 bekommt keinen eigenen Zugang, weil das österreichische Datenschutzgesetz die Grenze dort zieht (§ 4 Abs. 4 DSG).

Die Technik ist dabei das kleinere Problem. Schwieriger ist, dass sich alle angewöhnen, in der App zu antworten. Rechne mit zwei bis drei Wochen.

Niemand muss die WhatsApp-Gruppe löschen. Fotos vom Auswärtsspiel, Glückwünsche zum Geburtstag und der Spruch nach dem Sieg passen dort gut hin. In die App kommt das, was jemand später wiederfinden muss.


Die Basis kostet nichts, und eine Kündigungsfrist gibt es nicht. Ihr legt eine Mannschaft an und schickt den Beitrittslink in eure Gruppe. Kommt der Verein später dazu, übernimmt er eure Teams, und keiner muss von vorn anfangen.
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