Trainingsserie einmal anlegen, danach nur noch draufschauen: fünf Antwortzustände statt Daumen-hoch, automatische Erinnerungen und Abwesenheiten über Wochen.
Die Serie einmal anlegen, danach nur noch draufschauen: Wer kommt, wer nicht, und wer hat schlicht nicht geantwortet.
Termine sind der Teil, der sich am schnellsten auszahlt. Nicht weil das Anlegen so aufwendig wäre, sondern weil das Einsammeln der Antworten die eigentliche Arbeit ist — und die verschwindet fast vollständig.
Dienstag und Donnerstag, 18:00 bis 19:30, von August bis Dezember: Das legst du einmal an. Kaderheld erzeugt daraus echte einzelne Termine — nicht eine Regel, die sich später niemand mehr traut anzufassen. Das heißt: Fällt der 24. Oktober aus, löschst du diesen einen Termin. Verschiebt sich der 7. November auf 19:00, änderst du diesen einen. Die Serie ist eine Anlegehilfe, kein Korsett.
Einzelne Tage, an denen ohnehin nichts stattfindet — Ferien, Feiertage — kannst du beim Anlegen gleich aussparen.
Das ist die Einstellung, die den größten Unterschied macht, und sie ist pro Mannschaft und pro Terminart wählbar:
Alle stehen auf „dabei", wer nicht kann, meldet sich ab. Passt zum Training: Normalfall ist Anwesenheit, die Ausnahme meldet man.
Alle stehen auf „offen", wer kann, sagt zu. Passt zum Spiel: Da willst du eine bewusste Zusage, keine stillschweigende.
Wer das umdreht, ändert das Verhalten der ganzen Mannschaft mit einem Schalter — bei einer Kampfmannschaft, in der ohnehin alle zum Spiel kommen, ist „abmelden" auch beim Spiel die ehrlichere Einstellung.
Ja und Nein reichen im Amateurfußball nicht. Es gibt in Kaderheld fünf Zustände, und drei davon lösen ein Problem, das man erst merkt, wenn man es hat:
Wer in U16 und Kampfmannschaft steht, kann nicht an zwei Orten sein. Sagt er beim einen Team zu, setzt Kaderheld ihn beim anderen automatisch auf „anderes Team" — mit Verweis auf den Termin, der ihn bindet. Du siehst also nicht „hat nicht geantwortet", sondern „ist bei der Kampfmannschaft". Das erspart genau die Nachfrage, die sonst beide Trainer gleichzeitig stellen.
Ein gebrochener Mittelfußknochen bedeutet acht Wochen, nicht einen Termin. Statt sechzehnmal abzusagen, wird ein Zeitraum hinterlegt — Krankheit, Verletzung, Urlaub, Schule oder Beruf. Alle Trainings, Spiele und Turniere im Fenster werden automatisch abgesagt, und zwar über alle Mannschaften der Person hinweg.
Standardmäßig zählen solche Zeiträume nicht gegen die Teilnahmequote — ein Verletzter hat keine schlechte Trainingsmoral. Ob ein bestimmter Grund doch zählen soll, entscheidet ihr pro Mannschaft.
Vor dem Termin laufen automatische Erinnerungen an die, von denen noch nichts da ist — nicht an die ganze Mannschaft. Wie lange vorher, stellst du pro Team ein. Zusätzlich kannst du festlegen, wer informiert wird, wenn jemand antwortet: Manche Trainer wollen jede Absage sofort wissen, andere nur die Zusammenfassung. Beides ist eine Einstellung, keine Grundsatzentscheidung.
Eine U16 trainiert dienstags und donnerstags. Der Trainer legt im August die Serie bis zur Winterpause an und spart die zwei Ferienwochen aus — 34 Termine in vier Minuten.
Im Oktober bricht sich ein Spieler den Arm. Statt für jeden Termin abzusagen, trägt seine Mutter einen Zeitraum von sechs Wochen ein: Alle betroffenen Trainings und Spiele stehen sofort auf abgesagt, in beiden Mannschaften, in denen er gemeldet ist. Als er im November zurückkommt, hebt sie den Zeitraum auf — und seine Quote in der Statistik ist unbeschädigt, weil Verletzung dort standardmäßig neutral zählt.
Abgrenzung: Hier geht es um Termine und wer kommt. Wer davon am Sonntag aufläuft, steht unter Spieltag und Aufstellung; die Auswertung über Monate unter Team-Statistik. Zurück zum Überblick für Trainer.
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