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Mitgliedsbeiträge einheben und verwalten

Tarife anlegen, eine ganze Saison in einem Rutsch vorschreiben, Zahlungseingänge verbuchen und offene Posten sehen — mit eindeutigem Verwendungszweck und ohne Zahlungsdienstleister dazwischen.

Mitgliedsbeiträge einheben und verwalten

Vom Tarif zur Vorschreibung zum verbuchten Eingang — und eine Liste, die ehrlich sagt, wer noch offen ist.

Beiträge sind die undankbarste Aufgabe im Verein. Nicht weil das Rechnen schwer wäre, sondern weil das Nachhalten mühsam ist: Wer hat gezahlt, wer teilweise, wem muss man zum dritten Mal schreiben. Genau dieses Nachhalten nimmt Kaderheld dem Kassier ab.

Das Geld flieĂźt direkt auf euer Vereinskonto

Kaderheld ist kein Zahlungsdienstleister und kein Inkassobüro. Es gibt keine Kartenzahlung und kein SEPA-Lastschriftmandat. Die App erzeugt die Vorschreibung samt eindeutigem Verwendungszweck, der Kassier verbucht den Eingang von seinem Kontoauszug. Das ist eine bewusste Entscheidung — Vereinsgeld soll nicht über einen Dritten laufen.

Tarife statt Einzelfälle

Ein Tarif beschreibt, was eine Gruppe zahlt: Betrag, Intervall und optional eine Altersgrenze. Damit lassen sich die üblichen Staffelungen abbilden, ohne jeden Fall einzeln anzufassen — Nachwuchs zahlt weniger als die Kampfmannschaft, Kinder unter zehn noch einmal weniger.

Als Intervall gibt es einmalig, monatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich. Zugewiesen wird der Tarif einer Person mit Gültigkeitszeitraum; ein abweichender Betrag lässt sich pro Zuweisung hinterlegen, für die Fälle, die es in jedem Verein gibt.

Beitragstarife des Vereins
Drei Tarife statt Einzelfälle

Eine Saison in einem Rutsch vorschreiben

Steht die Zuweisung, erzeugt der Kassier die Forderungen für alle aktiven Mitglieder auf einmal — mit Saison und Fälligkeitsdatum. Jede Forderung bekommt einen eindeutigen Verwendungszweck, der Verein, Tarif, Person und Saison verschlüsselt.

Dieser Verwendungszweck ist der eigentliche Trick. Er steht auf der Vorschreibung, das Mitglied schreibt ihn bei der Überweisung dazu, und der Kassier ordnet den Eingang eindeutig zu — auch bei Familien, in denen drei Kinder über dasselbe Konto zahlen. Zusätzlich sorgt er dafür, dass ein zweiter Erzeugungslauf keine Doppelforderung anlegt: Was es schon gibt, wird übersprungen.

Eingänge verbuchen und den Stand sehen

Der Kassier trägt einen Zahlungseingang mit Betrag, Datum und Zahlungsart ein — Überweisung, bar oder sonstiges, dazu die Bankreferenz. Der Status der Forderung ergibt sich daraus automatisch:

StatusBedeutung
Offenvorgeschrieben, noch nichts eingegangen
Teilweise bezahltEingang kleiner als der Sollbetrag — der Rest steht weiter offen
BezahltSumme der Eingänge deckt den Sollbetrag
Erinnert / Gemahnt / Eskaliertdie Mahnstufen, wenn nichts kommt
StorniertzurĂĽckgenommen, bleibt aber nachvollziehbar stehen

Teilzahlungen sind ausdrĂĽcklich vorgesehen, weil sie im Verein vorkommen: Jemand zahlt 60 von 90 Euro, der Rest bleibt sichtbar offen, ohne dass jemand nebenher Buch fĂĽhren muss.

Forderungsliste mit Zahlungsstand
Offene und bezahlte Beiträge auf einen Blick

Mehr als der Jahresbeitrag

Nicht jede Zahlung ist ein Mitgliedsbeitrag. Kaderheld kennt eigene Kategorien für Trainingslager, Reisen, Sportzubehör, Veranstaltungen und Strafen — damit die Auswertung am Jahresende nicht alles in einen Topf wirft.

Für einmalige Sachen gibt es Ausschreibungen: Ein Betrag wird für einen bestimmten Kreis ausgeschrieben, vereinsweit oder für ein Team. Hängt die Ausschreibung an einem kostenpflichtigen Termin, lassen sich neu hinzukommende Zusagen nachbelasten — praktisch beim Trainingslager, zu dem sich zwei Wochen später noch drei Spieler anmelden.

Kassier-Dashboard mit offenen Posten
Der Stand fĂĽr den Kassier

Ein Beispiel aus dem Vereinsalltag

Ein Kassier schreibt im September den Jahresbeitrag für 120 Mitglieder vor: drei Tarife, ein Klick, 120 Forderungen mit Fälligkeit 31. Oktober.

Im November sind 104 bezahlt, sieben teilweise, neun offen. Er sieht die neun Namen direkt in der Liste, statt sie aus dem Kontoauszug herauszurechnen. Zwei davon haben über das Konto der Eltern gezahlt — dank Verwendungszweck ist trotzdem klar, für welches Kind. Was früher ein Abend mit Kontoauszügen und Textmarker war, ist eine Bildschirmseite.

Was daraus als Reel wird

Ehrlicherweise: nichts. Beitragsdaten gehören nicht auf Instagram, und Kaderheld erzeugt daraus bewusst keine Clips. Der einzige Berührungspunkt ist die Veranstaltung — ein Sommerfest oder Turnier, das über eine Ausschreibung finanziert wird, lässt sich als Veranstaltungs-Reel ankündigen. Alles rund um die Reel-Erzeugung steht unter Sponsoren sichtbar machen.

Häufige Fragen

Nein, und das ist Absicht. Es gibt keine Kartenzahlung und keine Lastschrift für Mitgliedsbeiträge. Das Mitglied überweist auf das Vereinskonto, der Kassier verbucht den Eingang. So bleibt das Geld zwischen Mitglied und Verein, ohne Zwischenstation.

Jedes Kind bekommt seine eigene Forderung mit eigenem Verwendungszweck. Zahlen die Eltern in einer Summe, verbucht der Kassier drei Eingänge — oder trägt Teilzahlungen ein, bis alle drei gedeckt sind. Eine Geschwisterermäßigung bildet man über einen eigenen Tarif oder einen abweichenden Betrag in der Zuweisung ab.

Das kann er, ohne Schaden anzurichten. Der Verwendungszweck ist je Verein, Tarif, Person und Saison eindeutig — was schon existiert, wird nicht noch einmal angelegt. Ein zweiter Lauf erzeugt also nur die Forderungen für Mitglieder, die seit dem ersten dazugekommen sind.

Die Beitragsverwaltung hängt an der Finanzrolle — typischerweise Kassier und Obmann. Trainer sehen sie nicht. Jedes Mitglied sieht die eigenen offenen Beiträge, Eltern die ihrer verknüpften Kinder. Mehr zu Rollen und Rechten unter Mitglieder und Rollen.

Abgrenzung: Hier geht es ums Geld. Wer ĂĽberhaupt Mitglied ist, steht unter Mitglieder und Rollen; wie ihr eine Zahlungserinnerung verschickt, unter Kommunikation. ZurĂĽck zum Ăśberblick.

Mitgliedsbeiträge

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Tarife anlegen, eine ganze Saison in einem Rutsch vorschreiben, Zahlungseingänge verbuchen und offene Posten sehen — mit eindeutigem Verwendungszweck und ohne Zahlungsdienstleister dazwischen.

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