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Teamkasse

Strafenkatalog, Kassenstand und Strafenkönig für die Mannschaft — bewusst getrennt vom Vereinskonto.

Teamkasse mit Strafenkatalog

Zu spät, Handy im Training, Geburtstag ohne Kuchen: Strafe mit zwei Tipps zuweisen, Kassenwart hakt „bezahlt“ ab, und der Strafenkönig steht für alle sichtbar oben.

Die Mannschaftskasse ist ein Kuvert beim Kassenwart und eine Strichliste, die irgendwann keiner mehr entziffert. Beim Saisonabschluss fragt trotzdem jeder, wie viel drin ist.

Kaderheld bildet genau das ab — nicht mehr: Katalog, Zuweisung, bezahlt, Kassenstand, Rangliste. Keine Online-Zahlung, kein Guthabenmodell.

Warum das nicht die Mitgliedsbeiträge sind

Die Beiträge sind das Vereinskonto: IBAN, Verwendungszweck, Zahlungsaufforderung per Mail, dreistufiges Mahnwesen, auf Wunsch SEPA-Lastschrift. Eine „Letzte Mahnung“ für zwei Euro „Zu spät beim Training“ wäre absurd.

Die Teamkasse ist deshalb bewusst etwas anderes: keine Mails, keine Mahnstufen, kein Bankverkehr. Ein Kuvert, das mitrechnet.

Teamkasse mit Kassenstand und Strafenkatalog
Kassenstand, Buchungen und Katalog

Der Katalog ist schon gefüllt

Beim ersten Öffnen schlägt die App einen Katalog auf Nachwuchs-Maß vor: zu spät zum Training 1 €, zu spät zum Spiel 2 €, unentschuldigt gefehlt 5 €, Handy im Training 2 €, Gelbe wegen Meckerns 5 €, Rote 10 €, Ausrüstung vergessen 2 €, Geburtstag ohne Kuchen 5 €.

Die Beträge änderst du danach, wie ihr wollt. Einen Eintrag zu entfernen löscht nichts Gebuchtes — bereits vergebene Strafen zeigen weiterhin darauf.

Zwei Tipps für eine Strafe

Person wählen, Katalogeintrag wählen — fertig. Erfassen darf die Leitung, ein Kapitän oder der Kassenwart; der Kapitän führt den Zettel oft ohnehin am Platz. Am Termin selbst gibt es dafür ein eigenes Werkzeug, damit die Gelbe wegen Meckerns gleich dort landet, wo sie passiert ist.

Die betroffene Person bekommt eine Meldung aufs Handy — bei Kindern die Eltern: „Teamkasse: Handy im Training (2,00 €) — offen bei dir: 4,50 €“. Kein Aushang, keine peinliche Runde in der Kabine.

Kassenstand, Einnahmen, Ausgaben

Neben Strafen kennt die Kasse Einzahlungen, sonstige Einnahmen und Ausgaben — vom Grillfleisch bis zum Trikotsatz. Alle Beträge sind positiv; die Art bestimmt das Vorzeichen.

Eine Strafe zählt erst mit dem Bezahlen zum Kassenstand. Offen ist eine Forderung, kein Geld — sonst stünde in der Kasse ein Betrag, den noch niemand eingezahlt hat.

„Bezahlt“ abhaken, buchen und den Katalog pflegen darf nur die Leitung oder der Kassenwart. Dafür gibt es die neue Mannschaftsrolle Kassenwart — das ist selten der Trainer.

Der Strafenkönig ist der Grund, warum alle hinschauen

Kassenstand, Buchungen und Rangliste sieht das ganze Team-Umfeld. Die Rangliste lässt sich je Mannschaft abschalten, steht aber in der Vorgabe auf an: Sie ist der Spaßfaktor, wegen dem Spieler die Kasse überhaupt öffnen.

Wo dir die Kasse begegnet

Spieler haben oft gar keinen Menüpunkt, den sie regelmäßig öffnen. Deshalb erscheint eine offene Strafe als Hinweis auf ihrer Startseite — Geld zu schulden ist etwas zu tun, keine Information am Rand.

Für die Leitung liegt die Kasse als Kachel bei den Team-Bereichen. Und am Termin selbst gibt es das Werkzeug „Strafe eintragen“, damit die Verspätung dort gebucht wird, wo sie passiert ist — nicht abends aus dem Gedächtnis.

Wechselt ein Spieler das Team oder werden zwei Profile zusammengeführt, wandern seine Buchungen mit. Eine Geldspur darf nicht verschwinden, nur weil jemand die Mannschaft wechselt.

Aus dem Vereinsalltag

Der Kapitän bekommt die Rolle Kassenwart. Beim ersten Öffnen übernimmt er den vorgeschlagenen Katalog und setzt „zu spät zum Spiel“ von zwei auf fünf Euro — bei den Herren zieht das mehr.

Dienstag kommt einer zehn Minuten zu spät: zwei Tipps, ein Euro, Meldung aufs Handy. Im Mai steht die Kasse bei 148 Euro, die Rangliste führt seit Wochen derselbe an, und beim Abschlussgrillen weiß jeder, woher das Geld für die Getränke kommt — ohne dass jemand eine Strichliste entziffern musste.

Passt dazu: Mitgliedsbeiträge des Vereins · Anwesenheit · Aufgaben & Helfer

Häufige Fragen

Nein. Die Teamkasse bildet ab, was im Kuvert passiert: Der Kassenwart hakt „bezahlt“ ab, wenn das Geld bei ihm ist. Online-Zahlung gibt es bewusst nicht.

Leitung, Kapitäne und der Kassenwart. „Bezahlt“ abhaken, buchen und den Katalog pflegen dürfen nur Leitung und Kassenwart.

Ja, das ganze Team-Umfeld sieht Stand, Buchungen und Rangliste. Die Rangliste lässt sich je Mannschaft abschalten.

Die Meldung geht an die Eltern — ein Kind unter vierzehn hat kein eigenes Gerät in der App.

Nichts, und das ist Absicht. Die Beiträge laufen über das Vereinskonto mit Verwendungszweck und Mahnwesen; die Teamkasse ist ein Kuvert ohne Mails.

Katalog übernehmen, Beträge anpassen — ab dem ersten Training rechnet die Kasse mit.

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Strafenkatalog, Kassenstand und Strafenkönig für die Mannschaft — bewusst getrennt vom Vereinskonto.

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