Für Spieler

Bei Kindern unter 14 verwalten die Eltern den Zugang

Unter 14 bekommt kein Spieler einen eigenen Zugang. Hier steht, wie der Elternzugang entsteht, welche Rechte er hat und was ab dem 14. Geburtstag passiert.

  Unter 14

Unter 14 gibt es kein Konto für das Kind

Das Datenschutzgesetz (§ 4 Abs. 4 DSG) zieht die Grenze beim vollendeten 14. Lebensjahr. Darum bekommt dein Kind in Kaderheld keinen eigenen Zugang. Du als Elternteil handelst in seinem Namen.

Kaderheld für Angehörige
Kaderheld für Eltern
  • Dein Kind ist ein vollwertiger Spieler. Es steht im Kader, hat eine Rückennummer, wird zu jedem Termin eingeladen, taucht in der Aufstellung auf und sammelt Einsätze, Tore und Vorlagen. Bei der Wahl zum Spieler des Spiels dürfen übrigens auch die Eltern abstimmen.
  • Nur der eigene Schlüssel fehlt. Es kann sich nicht anmelden, nicht selbst zusagen und auch nichts hochladen. Was ein Spieler sonst selbst macht, machst du.
  • Der einzige Weg in der App. Den Elternzugang musst du weder dazubuchen noch irgendwo einschalten.
  • Ohne Geburtsdatum gilt unter 14. Fehlt es beim Anlegen, braucht es trotzdem einen Elternzugang. Lieber so, als dass ein Kind aus Versehen direkt eingeladen wird.
Formular zum Anlegen eines Kind-Profils ohne eigenen Zugang

Ein Kind-Profil ohne eigenen Zugang. Vorher müssen die Eltern einwilligen.

  Ablauf

So entsteht der Elternzugang

Der erste Schritt passiert beim Trainer, die anderen bei dir.

  • Der Trainer legt das Kind an. Er trägt Vorname, Nachname und Geburtsdatum ein. Ist das Kind jünger als 14, fragt die App nach einem Elternteil, also nach Name, Beziehung (Mutter, Vater, Erziehungsberechtigter, Vormund oder sonstiges) und, falls vorhanden, der E-Mail-Adresse.
  • Du bekommst einen Einwilligungs-Link. Der kommt per E-Mail, oder der Trainer leitet ihn dir weiter. Der Link ist 14 Tage gültig und gehört genau zu dieser einen Verbindung.
  • Du bestätigst ausdrücklich. Du siehst vorher, um welches Kind es geht und in welchem Team es geführt wird. Bis zu deinem Klick ist die Verbindung inaktiv und berechtigt zu nichts.
  • Ganze Nachwuchskader auf einmal. Fügt der Trainer beim Kader anlegen eine ganze Liste ein, wird für jede Zeile am Geburtsdatum geprüft, ob eine Spielereinladung oder der Elternweg dran ist. In der Vorschau steht neben jedem Namen, was passieren wird.
Eingabe des Elternteils mit E-Mail-Adresse und Beziehungstyp

Dazu kommt ein Elternteil mit Adresse und Beziehung, das den Einwilligungs-Link bekommt.

  Befugnisse

Die drei Befugnisse lassen sich einzeln schalten

Die Vertretung ist kein Pauschalrecht. An jeder Eltern-Kind-Verbindung hängen drei Rechte, die einzeln ein- oder ausgeschaltet werden.

  • Anmeldungen. Damit sagst du für dein Kind zu und ab oder meldest eine längere Abwesenheit, etwa wegen Krankheit, Urlaub oder Prüfungswoche.
  • Finanzielles. Du siehst Beiträge und Ausschreibungen deines Kindes und gibst sie frei.
  • Profil. Hier bearbeitest du die Daten deines Kindes, also Foto, Kontaktangaben und Rückennummer.
  • Mutter und Vater getrennt. Mehrere Erziehungsberechtigte je Kind sind vorgesehen, jeder mit eigener Verbindung und eigenen Befugnissen. Unter „Meine Kinder" siehst du Beziehung, erteilte Rechte und das Datum deiner Einwilligung.
Übersicht der verwalteten Kinder mit Beziehungstyp und den drei Befugnissen

Unter „Meine Kinder" stehen Beziehung, Rechte und das Datum der Einwilligung.

  Umschalten

Du schaltest in den Namen deines Kindes um

Du hast einen Zugang mit zwei Rollen, einmal dich selbst und einmal dein Kind. Deine Termine und die deines Kindes kommen dabei nicht durcheinander.

  • Umschalter im Kopfbereich. Solange du im Namen deines Kindes handelst, steht ein Band quer über der Seite: „Du handelst derzeit im Namen von …", mit einem Knopf zurück zu dir. Für die Fahrgemeinschaften musst du nicht umschalten, dort gibt es je Kind einen eigenen Knopf.
  • Es wird festgehalten, wer es war. Weil im Kader eine Antwort auftaucht, die nicht vom Spieler stammt, wird protokolliert, wer sie in wessen Namen gesetzt hat.
  • Mit 14 kommt ein Hinweis. Von selbst passiert nichts, denn eine E-Mail-Adresse des Kindes hat nie jemand erhoben. Bei dir und bei der Team-Leitung erscheint deshalb ein Hinweis. Löst ihn jemand auf, bekommt dein Kind eine normale Spielereinladung und einen eigenen Zugang.
Hinweisband: Du handelst derzeit im Namen von Lukas Berger, mit Knopf zurück zu mir

Ein Band zeigt, in wessen Namen du handelst.

Häufige Fragen

Weil Österreich die Altersgrenze für die eigene datenschutzrechtliche Einwilligung bei 14 Jahren zieht (§ 4 Abs. 4 DSG). Die europäische Grundverordnung erlaubt den Mitgliedstaaten einen Rahmen von 13 bis 16. Österreich hat 14 gewählt, und Kaderheld ist eine österreichische App.

Der Trainer erzeugt einen neuen. Ein zweiter Antrag legt keine zweite Verbindung an, er frischt die bestehende, noch unbestätigte auf. Doppelte Einträge entstehen dabei nicht.

Nein, einen. Beide Kinder hängen daran, jedes mit eigener bestätigter Verbindung. Im Umschalter stehen sie untereinander, du wechselst zwischen ihnen wie zwischen zwei Karteikarten.

Das darfst du. Fotos beisteuern, den Live-Spielstand tippen oder eine Aufgabe übernehmen machst du in deinem eigenen Namen, unabhängig von den Befugnissen für dein Kind. Das gilt für alle Eltern, egal wie alt das Kind ist. Für das Kind handelst du, wenn du zusagst, abmeldest oder Beiträge ansiehst, und dafür braucht es die bestätigte Verbindung.

Sie endet mit der aktiven Mitgliedschaft deines Kindes, und damit auch dein Zugang zu diesem Team. Die Spiele, in denen dein Kind gestanden ist, bleiben in der Vereinshistorie erhalten. Die gehören zur Vereinsgeschichte und hängen nicht an deinem Konto.

Weitere Videos zum Thema

Kurz erklärt, direkt aus der App.

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